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Retinol

Retinol und seine Derivate (Vitamin A) ist ein wichtiges fettlösliches Vitamin welches im Körper für das Zellwachstum, Zellreparaturen und andere Stoffwechselvorgänge wichtig ist. Es kommt vor allem in tierischen Nahrungsmitteln vor, kann aber auch indirekt über pflanzliche Carotinoide zugeführt werden. In Kosmetikprodukten ist es ein leistungsfähiger, zellregenerierender Anti-Aging-Wirkstoff der so gut wirkt dass man die Haut langsam daran gewöhnen sollte. 

Was ist Retinol?

Retinol gehört in die Gruppe der Retinoide welche auch als Vitamin A bekannt sind. Das bedeutet der der Begriff “Vitamin A” nicht für einen einzigen Stoff steht, sondern vielmehr für eine Stoffgruppe. Retinoide sind sich in ihrer chemischen Grundstruktur recht ähnlich und im menschlichen Körper gelten folgende Retinoide als Vitamin A:

  • Retinylpalmitat
  • Retinol
  • Retinal
  • Retinsäure (= Tretinoin = all-trans-Retinsäure)

Mit Ausnahme von Retinsäure können Retinoide im Körper in andere umgewandelt werden. 

In tierischen Lebensmitteln kommt Vitamin A vor allem als Retinylpalmitat vor und in pflanzlichen Quellen vor allem als Carotinoide, zB. Beta-Carotin in Karotten oder Lycopin in Tomaten.

Carotinoide sind für den menschlichen Körper sehr interessant. Wie bei den Retinoiden gibt es unterschiedliche Carotinoide welche sich in Ihrer Form ähneln. In seiner Molekularstruktur sieht ein Carotinoid aus wie ein “doppeltes” Retinoid und tatsächlich kann unser Körper ein Carotinoid “spalten” und so daraus Retinal gewinnen. Aus diesem Grund werden Carotinoide auch als Vitamin A-Vorstufe (Provitamin A) bezeichnet. Beta-Carotin weist eine besonders gute “Provitamin-Bioverfügbarkeit” auf.

Wie wirkt Vitamin A im Körper?

Über ca. 80% der Retinoide im Körper werden in der Leber gespeichert (als Retinylpalmitat) und von dort aus konstant an das Blut abgegeben. Retinoide sind fettlöslich und können somit gut im Körper gespeichert, ja sogar schwer abgebaut werden da sie nicht, wie wasserlösliche Stoffe, über die Nieren ausgeschieden werden können. So wichtig Vitamin A für uns ist, so bedenklich kann es werden wenn wir es überdosieren. Eine ernsthafte Überdosierung (Hypervitaminose) ist jedoch bei sachgemäßer Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika und “normaler” Ernährung (kein übermäßiger Verzehr von Leber) unwahrscheinlich. Auch durch die Zuführung von Carotinoiden geht keine Gefahr aus, da der Körper die Umwandlung zu Vitamin A an seinen Bedarf anpasst.

Vitamin A ist in unserem Körper u.A. wichtig für das Körperwachstum, das Nervensystem, für die Bildung von Haut- und Schleimhäuten, Blutkörperchen und ist obendrein beteiligt an verschiedenen Stoffwechselvorgängen. Eine besondere Bedeutung spielt es auch für den Sehvorgang. So wird Retinylpalmitat zB auch in Augensalben verwendet. Auch für die Reparatur von DNA-Schäden sowie für die Knochenbildung und Knochenheilung ist Vitamin A nötig. Man könnte es kurzerhand generell als “Wachstumsvitamin” bezeichnen.

Hier noch einmal ein Überblick über die Wirkungsbereiche von Vitamin A:

  • Haut und Schleimhäute
  • Blutkörperchen
  • Sehkraft
  • Immunsystem
  • Eiweißstoffwechsel
  • Knochengerüst
  • Reproduktion
  • Zellregeneration (DNA-Reparatur)
  • Nervensystem
  • Antioxidans

Der Tagesbedarf an Vitamin A ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt mit dem Alter, dem Geschlecht und den allgemeinen Lebensumständen zusammen. Da Retinoide im Körper in biologisch aktives Retinol umgewandelt werden, gibt man den Retinolgehalt in “internationalen Einheiten” (IE = engl. IU) an. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag 0,8 – 1mg Retinol-Retinoläquivalente (=RE = engl. RAE). Dies entspricht 2600-3.300 IE). 

Eine Vitamin A-Unterversorgung tritt nicht sofort auf, da es in der Leber gespeichert ist und kann sich u.A. an folgenden Merkmalen äußern: 

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Trockenheit und Sprödheit bei Haut, Haaren und Nägeln
  • Augentrockenheit
  • verringerte Sehschärfe bzw. Nachtblindheit
  • Müdigkeit
  • Wachsstumsstörungen bei Kindern

Eine ernsthafte und gefährliche Unterversorgung tritt jedoch in unseren Breitengraden sehr selten auf, ist jedoch ein Problem in Entwicklungsländern. Dort wird durch gezielte Maßnahmen versucht die Bevölkerung, zB. mit Hilfe von Vitamin A-Gaben, oder durch eine “Vitaminisierung” der Lebensmittel, vor Mangelerscheinungen zu schützen. 

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Wie kann man Vitamin A zuführen?

Vitamin A kommt in tierischen Lebensmitteln meist in Form von Retinylpalmitat vor. Da auch Tiere ihren Speicher in der Leber haben gilt der Verzehr von Leber (auch Lebertran) als besonders reich an Vitamin A. Vom übermäßigen Verzehr wird jedoch, wie erwähnt, abgeraten. Als vegetarische, tierische Quelle von Vitamin A sind aber auch Eier und Milchprodukte heranzuziehen. Insbesondere Butter enthält viel davon.

Pflanzlich kann Vitamin A über den Umweg der Carotinoide zugeführt werden. Carotinoide sind sehr farbintensive Substanzen. Deren pflanzliche Vertreter (es gibt auch tierische Carotinoide) findet man vor allem reichlich in rot-orangen Obst und Gemüsesorten. Allen voran Karotten, Süßkartoffel und Kürbis. Aber auch grünes Gemüse kann Carotinoide enthalten. Hier wäre ganz besonders der Grünkohl hervorzuheben, aber auch Spinat ist eine gute Quelle. Carotinoide sind nicht nur interessant für uns als Vitamin A-Vorstufe. Sie wirken selbst auch antioxidativ und haben eine antikanzerogene (krebsvorsorgende) Wirkung.

Anders als Vitamin C sind Retinoide und Carotinoide nicht wärmeempfindlich und gehen beim kochen kaum verloren. Hingegen reagieren sie empfindlich auf UV-Strahlung (Licht) und Oxidation (Sauerstoff). Somit ist die Lagerungszeit bei Obst und Gemüse entscheidend für den tatsächlichen Nährstoffgehalt. Durch den überwiegenden Konsum von regionalen und möglichst frischen Lebensmitteln kann man eine besser Versorgung des eigenen Körpers gewährleisten, dies ist jedoch leider nicht immer so leicht möglich.

Ein anderes Problem ist dass nicht alle Menschen gleich gut Vitamin A aus Carotinoiden gewinnen können. Auch hat man herausgefunden dass die Bioverfügbarkeit durch eine bestimmte Zubereitung der Lebensmitteln gesteigert werden kann. ZB. wurde festgestellt dass Carotin aus Karottensaft weitaus besser aufgenommen wird als aus den frischen Karotten selbst. Ein weiterer Trick um die Vitamin A- bzw. Caroritnaufnahme zu verbessern ist die Zugabe von ein wenig Öl zum Essen. Da die Substanzen fettlöslich sind kann der Körper sie so besser lösen und verwerten.

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Retinol in der Hautpflege

Retinol ist einer der wenigen Stoffe, deren Wirkung in der Hautpflege wissenschaftlich und dermatologisch belegt ist. Es gilt nach wie vor als “Benchmark” in der Kosmetikindustrie im Anti-Aging-Bereich. In Kosmetikprodukten wird es als hocheffizienter Wirkstoff eingesetzt, da es in der Lage ist, mit den Zellen zu “kommunizieren”. So wird die hauteigene Zellerneuerungsrate (Zellproliferation) beschleunigt, die Kollagenproduktion angeregt und die natürliche Regeneration der Haut unterstützt. Die Folgen sind ein jüngeres, ebenmäßiges Hautbild und eine frische Ausstrahlung. Darüber hinaus ist Retinol ein potentes Antioxidans und kann die Haut vor Umwelteinflüssen und freien Radikalen schützen.

Jedoch sollte man Retinol in die tägliche Hautpflegeroutine nicht zu hastig implementieren: Verwendet man retinolhältige Produkte gleich zu Beginn in einer höheren Dosierung, kann die Haut mit leichten Irritationen, wie Spannungsgefühlen oder Rötungen reagieren. Deshalb ist es sinnvoll Retinolprodukte zu verwenden die gleichzeitig auch auf hautberuhigende, feuchtigkeitsspendende und barrierestärkende Wirkstoffe setzen. In der Cosphera Retinol Performance Creme finden sich dafür u.A. Sheabutterextrakt und Hyaluronsäure, welche die Haut effektiv schützen und hervorragend in Kombination mit Retinol wirken. Weiters sollten zu hohe Dosen über einen längeren Zeitraum auch in der Hautpflege vermieden werden, da es auch über die Haut aufgenommen werden kann und man auch auf diesem Wege eine Vitamin A-Überdosierung erreichen kann – inklusive Nebenwirkungen. Dies gilt vor allem bei großflächiger Anwendung – zB. in Bodylotionen.

Retinoide werden nicht nur in der Kosmetik verwendet, sondern auch in der Dermatologie – vor allem zur Behandlung von Akne. Hier wird jedoch in der Regel das verschreibungspflichtige Tretinoin (bzw. auch Isotretinoin) verwendet – die reine Form der Retinsäure. 

Nur die Retinsäure wirkt zu 100% in der Haut. Alle anderen Retinoidformen müssen erst in der Haut zu Retinsäure umgebaut werden. Dabei geht ein Teil der biologischen Aktivität verloren. Warum wird der Umweg über den Wirkstoff Retinol gegangen wo Tretinoin doch aktiver wäre?

Einerseits ist Tretinoin verschreibungspflichtig und andererseits ist dessen Irritationspotential viel ausgeprägter. Retinol und Retinolester werden hingegen in der Haut langsam zu Retinsäure umgebaut. Es wird weniger Aktivstoff auf einmal abgegeben. Damit gehen eine längere Wirkstoffabgabe und eine bessere Verträglichkeit einher. Außerdem können die Produkte so in die tägliche Hautpflege integriert werden, während Tretinoin-Produkte eher kurmäßig zur Behandlung von Hautproblemen eingesetzt werden, oft mit unangenehmen Nebenwirkungen.

Isotretinoin wird bei starker Akne auch in innerlich, in Tablettenform, angewendet. Es vermindert die Größe und Aktivität der Talgdrüsen und wirkt zusätzlich entzündungshemmend. Diese Therapie ist in der Regel sehr erfolgreich, jedoch mit teilweise starken Nebenwirkungen verbunden, die der einer Vitamin A-Überdosierung gleichkommen. Behandlungen dieser Art dürfen nicht über einen langen Zeitraum eingesetzt werden und nach einer Behandlung müssen längere Pausen bis zu einer erneuten Therapie eingehalten werden. Frauen dürfen vor, während und längere Zeit nach einer regelmäßigen Isotretinoingabe keinesfalls schwanger werden. Zu den Nebenwirkungen der Anwendung zählen starke Haut- und Augentrockenheit, rissige Lippen, erhöhte Blutfettwerte, Lichtempfindlichkeit sowie Muskel und Gelenksschmerzen.

Ein wichtiger Punkt zum Schluss ist die Verwendung von Retinolprodukten in der Sonne: Während einer Phase, in der man Retinoide verwendet, wird die Haut lichtempfindlicher und benötigt mehr Schutz. Es wird empfohlen tagsüber, besonders bei vermehrter Sonnenexposition, ein Sonnenschutzprodukt mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Bei intensiven Aufenthalten in der Sonne, z.B. im Urlaub am Strand, kann es auch durchaus sinnvoll sein, die Verwendung von Retinolprodukten auszusetzen, oder zumindest zu reduzieren. Doch gleichzeitig vermag gerade Retinol Zellschäden durch UV-Licht zu reparieren, oder gar sonnenbedingte Hyperpigmentierungen zu reduzieren und ist deshalb der perfekte Anti-Aging-Wirkstoff für Sonnenanbeter.